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Suchbegriff: Aktienmarkt-Updates

Shell meldete für das vierte Quartal einen Rückgang des bereinigten Gewinns um 11 % auf 3,3 Mrd. US-Dollar und verfehlte damit die Erwartungen der Analysten aufgrund niedrigerer Ölpreise und eines schwächeren Ölhandels. Trotz des Gewinnrückgangs kündigte das britische Energieunternehmen eine Dividendenerhöhung um 4 % an und wird sein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 3,5 Mrd. US-Dollar fortsetzen. Die Aktionärsrenditen des Unternehmens haben in den letzten vier Quartalen das Zielband von 40-50 % des operativen Cashflows überschritten.
EMS Chemie wird für 2025 voraussichtlich einen geringeren Umsatz von 1,975 Milliarden CHF (gegenüber 2,071 Milliarden im Jahr 2024) verzeichnen, jedoch einen höheren Gewinn von 480 Millionen CHF erzielen, was auf den schwierigen Automobilmarkt und den starken Schweizer Franken zurückzuführen ist. Die EBIT-Marge des Unternehmens wird voraussichtlich auf 28,6 % steigen. Während EMS eine globale Verkaufsoffensive gestartet hat, um der schwachen Nachfrage im Automobilbereich entgegenzuwirken, ist der Aktienkurs seit Jahresbeginn um 9 % gestiegen und hat damit trotz der anhaltenden Herausforderungen im Automobilsektor den Markt übertroffen.
Die Aktie des Schweizer Bauunternehmens Implenia setzt nach einem jüngsten Rückschlag ihre starke Performance fort. Die UBS hat ihr Kursziel auf 100 CHF angehoben und ihre Kaufempfehlung beibehalten. Das Unternehmen dürfte erheblich von Deutschlands massivem Infrastrukturausgabenprogramm in Höhe von 500 Milliarden Euro profitieren, insbesondere im Bereich des Rechenzentrumsbaus. Zwar könnten die kurzfristigen Kosten steigen, um sich auf ein höheres Wachstum ab 2027 vorzubereiten, doch mittelfristig wird eine Verbesserung der operativen Margen erwartet.
Der Artikel vergleicht die Schweizer Pharmariesen Novartis und Roche und beleuchtet ihre Wettbewerbsstrategien, ihre finanzielle Performance und ihre Herausforderungen. Beide Unternehmen sehen sich mit auslaufenden Patenten und Preisdruck konfrontiert, insbesondere aufgrund der US-Politik und der Dynamik des europäischen Marktes. Novartis konzentriert sich auf vier Therapiebereiche, während Roche sich mit Medikamenten zur Gewichtsreduktion befasst. Beide Unternehmen vermeldeten starke Finanzergebnisse mit Dividendenerhöhungen und investieren in die Produktion in den USA, um den Handelspolitiken zu begegnen. Die Schweiz bleibt trotz laufender Preisverhandlungen mit Regierungen ein wichtiger Forschungsstandort.
Chevron erlebt derzeit bedeutende Veränderungen in der Führung seiner Abteilungen für Handel, Strategie und Geschäftsentwicklung, während das Unternehmen sich mit volatilen Ölmärkten und geopolitischen Herausforderungen auseinandersetzt. Wichtige Führungskräfte wie Patricia Leigh und Frank Mount treten in den Ruhestand, Molly Laegeler übernimmt den Handel und Kevin Lyon wechselt in die Strategieabteilung. Die Umstrukturierung zielt darauf ab, die Koordination zwischen den Entscheidungsebenen zu verbessern, während das Unternehmen mit Einschränkungen seiner Aktivitäten in Venezuela aufgrund von US-Sanktionen zu kämpfen hat und sich angesichts steigender Rohölpreisunterschiede auf Kapitaldisziplin konzentriert.
Die Luzerner Kantonalbank meldete für 2025 einen Rekordgewinn mit einem Anstieg von 3,1 % auf 295,5 Millionen CHF, der auf das Wachstum in allen Geschäftsbereichen zurückzuführen ist. Die Bank erhöht ihre Dividendenausschüttung auf 2,70 CHF pro Aktie und erwartet trotz der Herausforderungen durch das Nullzinsumfeld stabile Gewinne für 2026. Das verwaltete Vermögen stieg dank starker Nettoneugeldzuflüsse auf 42,6 Milliarden CHF.
Die globalen Märkte verzeichneten uneinheitliche Handelsaktivitäten, wobei die Schweizer und asiatischen Märkte Rückgänge verzeichneten, während die US-Märkte eine Sektorrotation zeigten. Technologieaktien erlitten aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Investitionskosten für KI erhebliche Verluste, wobei AMD um 17,3 % fiel und der Nasdaq auf den Tiefststand vom November 2025 sank. Pharmaaktien wie Eli Lilly stiegen um 10,3 % und trieben den Marktwert des Unternehmens über 1 Billion US-Dollar. Bitcoin fiel um 3,3 % unter 71.000 USD, während Rohstoffe eine gemischte Performance zeigten: Öl fiel um 2 %, Edelmetalle legten leicht zu. Angesichts der Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der KI erlebt der Markt eine Rotation weg von Technologieaktien hin zu zyklischen und defensiven Aktien.
Die Muttergesellschaft von Google, Alphabet, plant, bis 2026 bis zu 185 Milliarden US-Dollar in künstliche Intelligenz zu investieren und damit ihr KI-Budget gegenüber dem Vorjahr zu verdoppeln. Die starke finanzielle Performance des Unternehmens mit einem Gewinn von 132 Milliarden US-Dollar ermöglicht diese massive Investition. Damit liegt Alphabet vor Konkurrenten wie Meta, das Investitionen in Höhe von 135 Milliarden US-Dollar angekündigt hat. Allerdings gibt es Bedenken hinsichtlich der begrenzten Rechenkapazitäten, einschließlich Energie, Komponenten und Platz in Rechenzentren. Investoren sind bei KI-Investitionen vorsichtiger geworden, wie das Beispiel von Nvidia zeigt, das seine OpenAI-Investitionspläne von 100 Milliarden US-Dollar auf 20 Milliarden US-Dollar reduziert hat. Trotz der enormen Investitionen ist die Aktie von Alphabet in den letzten sechs Monaten um 70 % gestiegen, was das anhaltende Vertrauen der Investoren zeigt.
Die US-Aktienmärkte schlossen am Mittwoch mit gemischten Ergebnissen: Der Dow Jones legte um 0,5 % zu, während der Nasdaq aufgrund von Verkäufen im Technologiesektor um 1,5 % nachgab. Die Sorge, dass künstliche Intelligenz traditionelle Softwareunternehmen verdrängen könnte, führte zu starken Verlusten für Unternehmen wie Palantir und AMD, während die Gewinnberichte von Unternehmen wie Eli Lilly Stärke zeigten. Schwächere Arbeitsmarktdaten und verzögerte offizielle Berichte aufgrund eines Regierungsstillstands wurden ebenfalls zur Kenntnis genommen.
Finanzanalysten argumentieren, dass die Befürchtungen, künstliche Intelligenz könnte sich negativ auf Technologieaktien auswirken, übertrieben sind, und begründen damit ihre optimistische Markteinschätzung.

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